Neuraltherapie

Wieder ins Gleichgewicht kommen

Was ist Neuraltherapie?

Die Neuraltherapie ist ein naturheilkundliches Verfahren zur Wiederherstellung der körpereigenen Regulationsmechanismen unter Verwendung von Lokalanästhetika wie z. B. Procain.

Bei welchen Beschwerden und Erkrankungen hilft die Therapie?

Da die Neuraltherapie auf alle Regelkreise im Organismus Einfluss nehmen kann, sind die Einsatzmöglichkeiten sehr vielfältig. Wir nutzen diese Methode hauptsächlich bei

  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Rheuma
  • Nervenschmerzen
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Verdauungsbeschwerden
Wie funktioniert die Therapie?

Der Begriff Neuraltherapie steht für zwei Behandlungsprinzipien:

Segmenttherapie

Diese Form basiert auf der Theorie, dass die inneren Organe über Nerven mit bestimmten Hautsegmenten in Verbindung stehen. Ist eine Hautstelle besonders empfindlich, kann das auf eine Erkrankung des entsprechenden Organs hindeuten. Das Betäubungsmittel wird in der Regel in die oberste Hautschicht gespritzt.

Störfeldtherapie

Die Injektionen erfolgen im Bereich von sogenannten Störfeldern, die überall im Körper entstehen können. Als besonders anfällig gelten die Mandeln, Zähne, Nasennebenhöhlen und alte Narben. Dauerreize, die von einem Störfeld ausgehen, können an zum Teil weit entfernten Körperstellen Erkrankungen und Beschwerden verursachen.

Besteht der Verdacht, dass ein Störfeld die Beschwerden eines Patienten verursacht, wird an der betreffenden Stelle das Lokalanästhetikum injiziert. Verschwinden die Beschwerden daraufhin schlagartig, ist das Störfeld identifiziert.

Was ist zu beachten?

Die Neuraltherapie darf nicht bei einer Allergie gegen Lokalanästhetika (z. B. Procain) angewandt werden.


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