Kryochirurgie

Operation ohne Skalpell

Was ist Kryochirurgie?

Die Kryochirurgie ist ein lokal angewandtes Verfahren zur gezielten Entfernung von krankhaften oder optisch störenden Hautgewächsen durch Vereisung mit flüssigem Stickstoff.

Bei welchen Beschwerden und Erkrankungen hilft die Behandlung?

Mit der Kryochirurgie können u. a. folgende Hautveränderungen behandelt werden: Warzen, Aknenarben, gutartige Hauttumore (z. B. Blutschwamm, Narbenwucherung), Vorstufe von Hautkrebs und oberflächlich wachsende bösartige Hauttumore.

Wie wird die Kryochirurgie durchgeführt?

Je nach Art der zu behandelnden Hauterkrankung wird das Kühlmittel entweder direkt durch Aufsprühen (offenes Sprayverfahren) oder indirekt mithilfe einer stickstoffdurchströmten Kryosonde (geschlossenes Kontaktverfahren) aufgebracht. Durch die extrem schnelle Abkühlung (-30 bis -196°C) und das langsame Wiederauftauen wird eine effektive Zellzerstörung erreicht.

Was ist zu beachten?

Unmittelbar nach der Behandlung kommt es zu einer Rötung und Anschwellung im Bereich der behandelten Hautstelle. Nach einigen Stunden kann auch eine große Blase an deren Oberfläche entstehen. Das ist völlig normal und zeigt, dass die angestrebte Gewebezerstörung erreicht wurde. In der Regel ist der Heilungsprozess nach ca. drei Wochen vollständig abgeschlossen.

Auch bei fachgerechter Anwendung kann an der behandelten Stelle eine unauffällige Narbe in Form eines etwas helleren Bereiches zurückbleiben.


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